Dinosaurier und Drachen in der Bibel

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Dinosaurier und Drachen in der Bibel

Beitragvon Administrator » 12.07.09, 10:53

Guten Tag :)

Ich wollte nur einen kleinen Irrtum der Glaubensgemeinschaft der Christen beheben.
Vornehmlich der Christen, welche die Bibel wortwörtlich nehmen (natürlich "übersetzt"
von den jeweiligen selbsternannten "Hohepriestern" )

Das ist meine Meinung und ich bin oft in einer Diskussion mit Freunden.

Wie hinlänglich bekannt, ist die Bibel ein Abklatsch der buddhistischen
Lehren und also sind die vorkommenden Drachen und Echsen kein Zeugnis
eines zeitgleichen Bewohnens der Erde sondern vielmehr ausfabulierte
Zeugnisse damaligen Aberglaubens.

Überlegt man logisch und mit eingeschaltetem Verstand wird das
sehr schnell deutlich.

Schon eine seltsam geformte Wolke wird gerne als UFO (naja
unidentifizertes fliegendes Objekt stimmt ja eigentlich fast, aber ich
meine die Alien-Ufo-Variante) bezeichnet. Das ist nichts anderes als
der Aberglaube der Zeit vor Christus, nur eine Varianz.

Die Drachen und Leviathane der Vorzeit sind die Ufos und Aliens der
Neuzeit. Und vergessen wir nicht den Angler, der (natürlich nur fast)
einen Fisch gefangen hat, der 2 Meter groß war, wobei ein fotografischer
Beweis diese Dimension schnell auf ein Drittel schrumpfen ließe...

Der Mensch neigt nunmal zu Übertreibungen, um sich Gehör zu
verschaffen (vergleiche Wahlen und Werbung)

Was ich sagen will: Die Bibel ist ein heeres Zeugnis dessen, was die
Menschen damals glaubten. Wer sie aber wörtlich nimmt oder gar
Ableitungen der Flora und Fauna impliziert, ist einfach nur genauso
abgläubisch (und in meinen Augen auch schwachen Geistes) wie ein
UFO-Anhänger der sich nackend auf ein Hausdach stellt mit dem Schild
"Ich bin hier, holt mich".

Glaube ist etwas schönes (denke ich mir, ich glaube nicht oder wenn,
dann bin ich höchstens als Transhumanist einzustufen) und ich habe
viele liebe Freunde aus den Bereichen Christentum, Buddhismus und
anderer Glaubensrichtungen. Diese Menschen haben allenthalben meinen
tiefempfundenen Respekt für die Person, die sie sind. Alle stehen im
Leben und sind glücklich. Fast möchte man neidisch werden, wenn man
sieht, wie andere alles, was sie belastet einfach auf einen imaginären
Gott abwälzen.

Der Kern ist imho immer der Gleiche. "Wenn du selbst zu dusselig oder
schwach bist, etwas zu schaffen/verhindern, dann such dich schnell
einen oder mehrere Götter, die du dafür verantwortlich machen kannst."

Die Kehrseite dieser Medaille ist allerdings auch eine gewzungenermassen
einseitige und begrenzte Sicht der Welt, nicht weit entfernt von der
Engstirnigkeit und Intoleranz vergangener Jahrhunderte (die nicht
deshalb finsteres Mittelalter hiessen, weils da immer dunkel gewesen
wäre).

Religion soll ein Wegweiser sein, ein Schubs in die richtige Richtung.
Aber das Gegenteil ist der Fall - Religion wird immer mehr zum
Hemmschuh, persönlicher geistiger und moralischer Entwicklung.

Mein Fazit zu dem ganzen Glaubenszauber: Alles Mummpitz.
Sollte es einen Gott geben, so ist er ein kleines fieses "Kind" mit
einer Lupe und wir sind poplige Ameisen (wenn ich mir erlauben darf
diese Analogie ohne Quellenkenntnis zitieren zu dürfen).

Leben ist Kampf - überall im Universum - und wenn ich mir meine Welt
nicht so schaffe, wie ich es will, dann macht das auch kein anderer für
mich. Es gibt weder einen Gott noch einen Grund, warum wir hier sind.
Es gibt lediglich ein paar Zufälle, die zu unserer Entstehung geführt
haben.

Davon abgesehen - wenn die Bibel denn wörtlich ist, weshalb stand der
Mensch dann nicht am Anfang sondern am (bislang) Ende der Schöpfung?

Evolution ist beweisbar, auch in kurzen Zeiträumen. Oder nimmt man als
bibelfester Christ hier an, dass dies nur eine der kleinen
hinterfotzigen Prüfungen Gottes ist, um den Glauben der Menschen zu
testen? Aus dem selben Grund auch die Sonnenflecken, die natürlich NICHT
magnetischer sondern absolut und unumstößlich rein göttlicher Natur
sind...

Ich kann nur sagen - wenn es wirklich einen Gott gäbe und die Welt
tatsächlich dereinst zu einem Glauben stünde - dann wähle ich lieber
Soddom und Gomorrha und habe ein bisschen Freude am Leben, bevor mir der
Himmel auf den Kopf fällt.

Schlussendlich glauben übrigens mehr Menschen (ausgehend von der Menge,
die davon wissen), dass es Robin Hood oder Sherlock Holmes gegeben hat,
als dass es einen Gott gibt.

Und wir wissen (oder sollten es), dass Robbelbobbel und Holmes nur Romanfiguren waren.
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